Mögliche Fallen beim Ratenkredit erkennen

Hinter dem Thema Geldleihen verstecken sich immer wieder einige Fallen, ganz unabhängig davon, ob es sich dabei um einen Kredit von der Bank oder einem privaten Kredit handelt. Gerade bei Ratenkrediten – eine der beliebtesten Kreditformen in Deutschland – schließen viele Verbraucher zusätzlich noch unnötige Versicherungen ab oder müssen einen schlechten Zinssatz hinnehmen.

Was Verbraucher bei einer Kreditbeantragung alles beachten sollten, dass sie beispielsweise vorab im Internet auf Plattformen einen Kreditvergleich machen sollten und viele weitere Tipps erhalten Interessierte im Folgenden.

Was ist eigentlich ein Ratenkredit genau?

ratenkreditUm sich vor vermeintlichen Fallen und Risiken zu schützen, sollten Kreditwillige genau wissen, was ein Ratenkredit eigentlich ist.

Dabei handelt es sich um eine Darlehensform, bei der Privatpersonen relativ kurzfristig einen vereinbarten Betrag an finanziellen Mitteln zur Verfügung gestellt bekommen, um sich die verschiedensten Wünsche wie ein neues Auto oder auch neue Möbel finanzieren zu können.

Man spricht deshalb auch oft von einem Konsumentenkredit, bei dem der Zinssatz und die Laufzeit von Vornherein festgelegt werden.

Meistens ist es für den Kreditnehmer auch nicht allzu schwierig einen Ratenkredit zu erhalten, da der in Anspruch genommene Betrag in der Regel auch nicht allzu hoch ausfällt und meist im vierstelligen Bereich liegt. Der durchschnittliche Zinssatz bei einem klassischen Ratenkredit liegt bei etwa 4 bis 10 Prozent und ist damit nach ca. 7 Jahren abbezahlt.

Die häufigsten Fallen beim Geldleihen

Jeder Kreditnehmer geht beim Abschließen eines Kreditvertrages ein gewisses Risiko ein. Sie können sich beispielsweise finanziell übernehmen, verschulden oder gar an unseriöse Anbieter geraten, die ihre Kunden abzocken wollen.

Daher ist es immens wichtig, dass sich die potentiellen Kreditnehmer vorab genau über die einzelnen Tarife informieren und abklären, ob sie die monatlichen Raten überhaupt durch die Einkünfte entsprechend ausgleichen und zahlen können. Wer seinen Ratenkredit nicht tilgen kann, verfällt schnell in die Schuldenfalle.

Viele Anbieter empfehlen ihren Kunden auch zu einem Abschluss einer Restschuldversicherung, die im Falle einer Arbeitslosigkeit oder einem Todesfall für die Tilgung des Ratenkredites einspringt.

Doch Experten stellen den Nutzen dieser Versicherung in Frage, denn häufig verlangen die Versicherungsrichtlinien bestimmte Voraussetzungen, um im Falle eines Falles auch wirklich die Restschuld zu begleichen. Tatsächlich verdienen vor allem die Banken an solchen Versicherungsabschlüssen und profitieren von hohen Provisionssätzen.

Konditionen stets beachten

Beim Abschluss eines Kredites sollten Verbraucher stets auf die Konditionen achten und beispielsweise ein großes Augenmerk auf dem effektiven Jahreszins legen. Dieser umfasst die Gesamtkosten eines Kredites und sollte stets mit anderen Angeboten verglichen werden.

Gerade bei Sofortkrediten versuchen viele Banken, ihren Kunden einen teuren Effektivsatz unterzujubeln, da sich die Antragsteller in solchen Fällen häufig in einer finanziellen Notfallsituation befinden und dringend auf das Geld angewiesen sind. Hier sollte die Kreditnehmer vorsichtig sein und nichts voreilig unterschreiben.